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Behandlungsfelder für unsere kleinen Patienten

Dyslalie

Dyslalie ist ein Sammelbegriff für Störungen der Aussprache bzw. der Artikulation, wie etwa Störungen der Lautbildung (Artikulationsstörungen), z.B. Lispeln.

Sprachentwicklungsverzögerung (SEV)

ganzheitliche Spracherwerbsstörung ab etwa dem 2. Lebensjahr, Störungen im Bereich Wortschatz, Prosodie (Sprachmelodieführung), Grammatik, Lautbildung

Phonologische Störung

Lautersetzungen oder Lautauslassungen, z.B. „Tatze“ statt „Katze“ oder „Bume“ statt „Blume“

Stottern/Poltern

Störungen des Redeflusses, welche sich als Laut-, Silben– sowie Wortwiederholungen äußern können und häufig mit einer hohen Sprechgeschwindigkeit einhergehen.

Myofunktionelle Störung (MFS)

  • Muskelfunktionsstörung im Mund-/Gesichtsbereich
  • Fehlfunktion der Lippen-, Zungen- und Kiefermuskulatur aufgrund von Zahnfehlstellungen,
    Kieferanomalien oder Behinderungen

Rhinophonie/Rhinolalie

Beim so genannten Näseln unterscheidet man zwei Arten: offenes Näseln – aufgrund anatomischer Veränderungen gelangt zu viel Luft durch die Nase, so dass die Laute einen veränderten Klang erhalten – und geschlossenes Näseln. Dabei gelangt zu wenig Luft durch die verengten Nasenräume (z.B. durch Polypen). Es sind vor allem die Nasallaute (m, n, ng) beeinträchtigt.

Kindliche Dysphonie

Kindliche Dysphonie ist eine Stimmstörung, welche durch eine raue, heisere Stimmqualität gekennzeichnet ist. Ursachen können falscher Stimmgebrauch, aber auch organische Störungen sein.

LRS/Legasthenie

"Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole, wie Buchstaben oder Zahlen trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen anders empfindet als nicht legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens."
Dr. Astrid Kopp-Duller

 Mögliche Anzeichen einer Legasthenie
  • auffallend große Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben
  • sehr langsames, fehlerhaftes Lesen
  • Auslassen von Buchstaben oder Silben
  • Buchstaben können kaum zu Wörtern zusammengezogen werden
  • Schwierigkeiten im Erinnern von Reihenfolgen
  • undeutliche, verwaschene Aussprache
  • Wörter im Text werden oft aus dem Sinnzusammenhang erraten
  • für Schreibarbeiten wird überdurchschnittlich lange gebraucht
  • Probleme beim Abschreiben von der Tafel
  • Probleme beim Niederschreiben von Gehörtem
  • häufige Verwechslung ähnlicher Wörter und Buchstaben
  • häufige Verwechslung der Buchstabenfolgen

Quelle: Institut für integrative Lerntherapie und Weiterbildung

Late Talker/Späte Sprecher

Wenn ein Kind das erste Wort spricht, ist es ein freudiges Ereignis für die ganze Familie. Das passiert normalerweise um den ersten Geburtstag. Die Sprachentwicklung verläuft dann relativ schnell und der Wortschatz entwickelt sich oft schnell. Mit zwei Jahren sprechen die meisten Kinder kleine Sätze.

Als späte Sprecher werden Zweijährige Kinder bezeichnet, die einen sehr geringen Wortschatz aufweisen. Etwa 20% der Kinder sprechen mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter und gehören dann laut Definition zu den „Late Talkern“. 

Weiterführende Informationen

Umfassendere Informationen zu Störungsbildern, Sprachentwicklung und Sprachförderung sind beim Bundesverband für Logopädie DBL erhältlich.