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Bahnhofstraße 7a, 09217 Burgstädt

Wir stellen uns vor - unsere Geschichte

Das Landhaus Wahrig im Jahre 1927.

Karl Wahrig - der Handschuhfabrikant und Familie

1927 Die Villa des Fabrikanten Wahrig und seiner Familie

Die immer noch gern als „ehemaliger Kindergarten“ bezeichnete denkmalgeschützte Villa auf der Bahnhofstraße wurde 1927 durch Erich Basarke (s.u.) als Landhaus des Textilunternehmers Karl Wahrig (s.u.) erbaut. Dieser hatte gemeinsam mit Rudolph Schmidt in direkter Nachbarschaft (Bahnhofstr. 9 und 11) eine Handschuhfabrikation aufgebaut; das Landhaus wurde sein Wohnsitz.

Trotz der ausschweifenden Bauweise, die heute neben Wohnräumen auch den 2 Praxen genügend Platz bietet, war es damals lediglich als privater Wohnsitz konzipiert. Allerdings standen zu dessen Bewirtschaftung etliche Dienstmädchen und die Familie des Gärtners zur Verfügung, die auch im Hause wohnten.

1945 Kindergarten "Pusteblume"

Nach dem Krieg verließ die Familie Wahrig die sowjetische Besatzungszone, das Haus wurde als Kinderkrippe genutzt und für diese Zwecke schnell zu klein. Daher entstand Ende der 1950er Jahre ein dreigeschossiger Anbau, der über alle drei Etagen mit dem Vorderhaus verbunden wurde. Leider fiel dafür ein Teil der Architektur an der Rückseite des Hauses den baulichen Veränderungen zum Opfer, u.a. eine herrliche Natursteintreppe. Statt dessen entstand ein übersichtlicher heller Bau, der im damals typischen funktionsorientierten Stil seinem Zweck entsprach. Viele ehemalige „Kindergarteneltern“ erinnern sich noch heute an das große Treppenhaus, die Eingangstür im Verbindungsbau, den riesigen Balkon oder den Abstellraum für die Kinderwagen.


Nach der Wiedervereinigung musste zunächst eine neue Unterkunft für den Kindergarten „Pusteblume“ gefunden werden, bevor die Rückübertragung der alten Besitztümer an die Nachfahren erfolgen konnte. Noch heute findet man das ehemalige Türschild von der Bahnhofstr. 7a in den neuen Räumen der „Pusteblume“ auf der Mohsdorfer Straße.

2004 Erwerb und Sanierung - Start Logopädie Scheithauer

Mit dem Erwerb des Objektes im November 2004 begann eine neue Ära für dieses Haus. In mühevoller und langwieriger Arbeit sowie mit umfangreicher Hilfe durch Familie und Freunde konnten Raum für Raum die Spuren der „Fünfjahrpläne“ beseitigt und dem Haus ein Hauch Nostalgie zurückgegeben werden. Bereits nach 10 Monaten Bauzeit konnte die Praxis für Logopädie eröffnet werden.

An dieser Stelle nochmals
ein herzliches Dankeschön dafür
!